Auf unserer Flucht vor dem langen deutschen Winter, haben wir den Frühling auf Teneriffa gesucht

Schon bei unserer Landung wurden wir geblendet von der Sonne und gestreichelt vom milden warmen Wind. Immer wieder sind wir Nordlichter überrascht vom Gleisenden, hellen Licht des Südens. Fast eine Stunde Busfahrt hatten wir noch vor uns, bis wir vom Flughafen Teneriffa Süd an unserem Standort Puerto de La Cruz ankamen. Am späten Nachmittag bezogen wir unser Hotel GF Noelia, zentral gelegen, mitten in Puerto de La Cruz. Wir richteten uns ein und ruhten uns von der Reise aus.

Am nächsten Morgen brachen wir zu unserer ersten Strandwanderung auf. Es gab soviel zu sehen, dass wir schon weiter liefen als wir wollten. Etwas Sorge machten wir uns um die Parkplätze, denn am darauffolgenden Morgen würden wir den Mietwagen übernehmen. Auf dem Rückweg schauten wir schon einmal in Hotelnähe ob wir da wohl ein freies Plätzchen finden würden ?

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Erste Eindrücke von unserer Strandwanderung in Puerto de La Cruz

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Nach Übernahme des Mietwagens, am nächsten Tag, machten wir unsere erste Fahrt nach Garachico, einem kleinen alten Ort mit sehenswerten strahlend weissen Häusern auf Lavagestein, am Fusse des Tenogebirges.

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Kirche Santa Ana in Garachico

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Convent de San Francisco

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Gemütliches, schattiges Plätzchen für einen Kaffee

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Wege durch die vom Vulcan Ausbruch (1706) transportierte Lava

 

Nachdem wir den empfohlenen Rundgang durch die historische Altstadt beendet hatten, fuhren wir weiter nach Buenavista del Norte und dann in Richtung des Punta de Teno, dem Leuchtturm. Hier kamen wir aber nur bis zur Absperrung der Strasse, dort mussten wir den Wagen abstellen. Die Strasse schlängelt sich abenteuerlich weiter an Felswänden entlang. Schon in den vergangenen Jahren gab es Steinschläge und zeitweise Sperrungen, zwischendurch war sie dann wieder freigegeben, aber nach erneuten Felseinstürzen wieder gesperrt. Zur Zeit fahren kleine Busse dreimal wöchentlich und bringen die Touristen zum Leuchtturm.  Heute am Donnerstag, hätte er eigentlich fahren müssen. Leider war aber zu starker Wind aufgekommen und der Busverkehr wurde eingestellt, weil es zu gefährlich wurde. Die Punta del Teno, die einsamste Westecke Teneriffas, ist ein Naturschutzgebiet und versteckt sich hinter den Klippen des Tenogebirges.

 

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Auch Buenavista hatte einen schönen Platz rund um die Kirche Iglesia Nuesta Senora Los Remedios

 

 So sahen wir uns den kleinen Ort an und wollten an einem anderen Tag noch einmal zurückkehren. Vielleicht hatten wir dann mehr Glück und der Bus fuhr zum Leuchtturm. Die Autofahrerei ist schon etwas aufwendig, weil es immer etliche Höhenmeter rauf und runter geht mit unzähligen Kurven und das verlangsamt die Fahrten ganz enorm. Aber da wir vier Wochen hier sind, können wir die Fahrt sicher noch einmal verbinden mit einer anderen Besichtigung.

 

Mehr von Teneriffa, im nächsten Blog, bis dahin Tschüss und viel Spass beim Lesen

 

 

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